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  • (...)"Seine substanzvollen Tonsätzereien konstituieren primär das Repertoire und drücken der Bigband qualitativ ihren Stempel auf. Im Opener "Bebop City" begrüßt den Hörer ein rasanter, virtuoser Solo-Reigen, aus dem sich unvermittelt ein in seinem geistvollen Interplay bestechendes Klarinettenquintett löst. Dem Posaunisten Dusan Kranjz komponierte Herbert Berger das Kernstück der vorliegenden CD, die dreiteilige "T-Bone-Suite", auf den Leib: auch hier werden die Bläsersektions gleich farbigen Registern eingesetzt, die lyrischen, exakt ausgehörten choralartigen Polyphonien und die responsoriale Interaktion zwischen Solist und orchestralen "Tutti" indizieren klassische (Kontrapunkt-) Studien. "My favourite thing" erweist sich entgegen aller Vorahnung nicht als "singularisierte" Version jener von Coltrane popularisierten 3/4-Takt-Melodie, auf die man in Salzburg-Stichwort "The Sound of music"- quasi Heimrecht hätte, sondern als latineske Quasi-Paraphrase von "Giant Steps"."
    (Jazzpodium, 1998)
  • (...) "Der Salzburger Herbert Berger setzte zu den gedämpften Harmonien der Orgel Barbara Dennerleins mit Querflöte, Sopran- und Tenorsaxophon ideenreiche, leicht verzerrte Tonleitern. Seinen gefühlvollsten Einsatz gab er bei "Georgia", das er gefühlvoll, schnatternd, einfach schaurig schön brummte."
    (Geretsrieder Nachrichten, 1995)
  • (...) "Berger setzte immer wieder Akzente durch seinen intelligenten Soloaufbau, der eine konsequente Steigerung von relaxtem Swing bis zur energiegeladenen Phrasen favourisiert. In dem Jazzrock-Klassiker "Watermelon man" verriet er am Tenor, wo seine Vorbilder zu suchen sind. Der Name Michael Brecker ist wohl nicht zu weit hergeholt."
    (Main-Post Würzburg, 1994)