15. Jazztage Mannheim 22.-25.3.2001

PROGRAMM 15. JAZZTAGE Mannheim 2001
IG Jazz Mannheim
 

Auf ein hochkarätiges Programm dürfen sich die Besucher der 15. Jazztage Mannheim freuen. Vom 22. bis 25. März präsentieren die IG Jazz und die Alte Feuerwache Highlights der Jazz-Szene. Bereits Tradition hat die runde Mischung aus internationalen, deutschen und regionalen Bands.

In diesem Jahr dürfen Jazz-Freunde besonders ausgiebig genießen Das Festival dauert satte vier Tage. Die ganz Unersättlichen können im Anschluß an jeden Konzertabend noch eine Session erleben In der Bum.Tschak.Bar treffen sich Jazz-Profis der Region zum gemeinsamen Jammen.

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Donnerstag 22. März

Fritz Münzer Tentett & Special Guest

Der Saxophonist Fritz Münzer ist ein Urgestein der deutschen Nachkriegs-Jazz-Szene. Obwohl er die Hoch-Zeit des Jazz in Deutschland selbst erlebt und mitgestaltet hat, ist er nicht in den „Good old days" verhaftet. Seit Jahren schart immer wieder junge Talente um sich und präsentiert mit ihnen gemeinsam frischen, aktuellen Jazz. Nach seinem Erfolg mit der CD „Blue Ideas„ stellt Münzer mit dieser Besetzung nun das neue Programm vor. Hardbop vom Feinsten im Big-Band-Sound.

20 Uhr Alte Feuerwache / Halle


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Freitag 23. März

Martin´s Horns

M. Lejeune (git&electr.), T. Siffling (trp&flg), A. Roelofs (trb, tb&viol), J. Hunstein (reeds, tb&fl), S. Merk (dr) & D. Fuhr(b)

Die Entdeckung des Frankfurter Jazzfestivals 2000.

„Frankfurts junge Szene präsentiert sich in einer Formation, in der Jazz-Tradition und jugendliche Experimentierlust unvorhersehbare Allianzen eingehen. Als "kreatives Epizentrum" wurde Martin Lejeune bezeichnet, Hard Bop und freiere Formen sind sein Metier als Spieler. Dazu aber hat Lejeune Initiativen entwickelt, Kräfte aus unterschiedlichen Lagern zu bündeln und sie in Kompositionen zwischen atmosphärischem Schweben und ausgetüftelten Grooves herauszufordern. Spielfelder nicht nur für die percussive Filigrantechnik des frisch prämierten Jazz Stipendiaten der Stadt Frankfurt Merk und den happening-erfahrenen Humor von Roelofs."
(Günther Hottmann, HR-Jazzredaktion)



Sclavis, Texier & Romano (F) « Carnet de Routes - Suite Africaine »

Eine Reise durch Afrika war das Moment der Inspiration für Aldo Romano, Louis Sclavis und Henri Texier, ein musikalisches Reisetagebuch voller Spielfreude, Leichtigkeit und Rhythmik deren Ergebnis. Die Alben «Carnets de Route» und « Suite Africaine » verkauften sich sensationell, das Trio avancierte zum Jazz-Liebling Frankreichs.Einhellig ist auch die Meinung der Fachpresse "Wild und intensiv improvisieren die drei instrumentalen Könner. Diese Freiheit und der Puls der komponierten Stücke dringen wie Magie ins Unterbewußtsein des Hörers ein." (Audio)
Die französischen Meisterjazzer versprechen Hörgenuß der Superlative.

20 Uhr Alte Feuerwache / Halle



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Samstag 24. März

Projekt-Band Christian Eckert "Es Leuchten Die Sterne"

C. Eckert (git), Jo Bartmes (B3 org), D. Schilgen (dr) & F. Spaniol (sax)

Was wäre, wenn? Wie hätte sich der Jazz in Deutschland entwickelt, hätten nicht die Nationalsozialisten für einen herben Bruch in der Jazz-Tradition gesorgt? Wie könnten die Schlager der 20-er und 30-er Jahre klingen, wenn sie heute Jazz-Standards wären?. „Es leuchten die Sterne" ist ein musikalisches Gedankenspiel. Ein Beleuchten der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel und ­ für einen Abend lang ­ ein liebevolles Korrigieren des Standard-Repertoires. Der Gitarrist Christian Eckert, laut JazzThing „einer der zehn talentiertesten Nachwuchsgitarristen der internationalen Jazz-Szene" , hat Schlager wie „Du hast Glück bei den Frau´n, Bel Ami" in Arrangements und Melodie bearbeitet Er hat dem Muster der Veränderungen von Broadway-Hits zu Jazz-Standards nachgespürt und dieses auf die schönen Hits der deutschen Vorkriegsgeschichte angewendet.



Duo mit Charlie Mariano & Dieter Ilg

Zum beliebtesten Saxophonisten Deutschlands braucht es nicht vieler Worte Charlie Mariano ist der letzte der großen Musiker der Bebop-Zeit des Jazz- und damit eine lebende Legende. In den 50ern mit Stan Kenton, Shelly Manne und vielen anderen auf der Bühne, in den 60-er und 70er Jahren in Japan und Indien zuhause, lebt Charlie Mariano jetzt in Köln und feiert mit dem halb so jungen deutschen Vorzeige-Bassisten Dieter Ilg große Erfolge. Wenn Mariano zu seinem Sopransaxophon greift, klingen die Erfahrungen eines langen, zum Teil wilden Jazzlebens immer mit.



Cedar Walton Trio (USA)

Cedar Walton(p), Pierre Boussaguet(b) and Alvin Queen(dr)

Die Jazzmetropole New York ist ein Magnet Mit 21 Jahren zog es auch den aus Dallas stammenden Pianisten Cedar Walton in die Clubs des Big Apple. Bei Art Blakey´s Jazz Messengers übernahm er bald den Pianostuhl. Seine Kollegen Wayne Shorter und Freddy Hubbard. Auch als Bandleader machte er sich einen Namen In seiner Band Eastern Rebellion spielten so bekannte Musiker wie Clifford Jordan, Bob Berg, George Coleman, Ralph Moore, Sam Jones, David Williams oder Billy Higgins. Nach Mannheim reist er mit dem Bassisten Pierre Boussaguet und dem Drummer Alvin Queen, der gerade von einer umjubelten Tour mit Nils-Henning Ørstedt-Pedersen zurückgekommen ist.

20 Uhr Alte Feuerwache / Halle



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Sonntag 25. März

Hattler die neue Band des Ex-Kraan & Tab Two Bassisten

20 Uhr Alte Feuerwache / Halle