European Groove Orchestra

www.jazzpages.com/EGO

Thomas Siffling - trp, flh
Ulli Jünemann - as, ss, ts, cl, fl
Christoph May - as, ts, basscl, cl, fl
Georg Maus - trb, tuba,
Martin Lejeune - g, elect, comp/arr
Ulf Kleiner - fender-rhodes, rhythm box & FX, comp/arr
Jens Loh - b
Golo Maichel - dr

E.G.O. wurde im Februar 2002 gegründet. Anlaß war die Komposition und Aufführung einer Festmusik für großes Jazzensemble und Liveelektronik anläßlich des Satellitenstartes von "Envisat" im Auftrag der European Space Agency (ESA). Grundidee war, den akustischen Klangkörper der Band zu kombinieren mit Elektrobeats und -Sounds, ohne aber die Freiheit und Dynamik der Liveband stark zu beschneiden. So steuert eine Beatbox die elektronische Komponente bei. Sie wird gleich einem herkömmlichen Instrument eingesetzt, denn Tempo, Phrasierung und Tonmaterial können innerhalb der Songs interaktiv beeinflußt werden.
E.G.O fehlt weder die Scheu, sich auf der einen Seite mit zwei gutklingenden Akkorden in einem Stück zu begnügen noch der Mut, abenteuerliche Akkordverbindungen und ungewöhnliche Bläsersätze in die wilde Ehe mit den tanzbaren Rhythmen einfließen zu lassen.

The Souljazz Dynamiters

www.myspace.com/dynamiters

www.souljazzdynamiters.com

www.blissstone.de

Eigenkompositionen im charmanten Oldschool-Design mit scharfem Blick in die Zukunft

Vier abenteuerlustige Musiker in klassischer Soul Jazz Besetzung erkunden mit zeitgemäßem Repertoire neues musikalisches Terrain:
Martin Lejeune - Guitar
Jo Bartmes – Hammond Organ
Peter Back - Saxophone 
Holger Nesweda - Drums

Peter Back ist Mitglied im Jazzensemble des Hessischen Rundfunks, Jo Bartmes auch bekannt durch seine Arbeit mit “Dephazz” und “John Sass Sassified”; Martin Lejeune ist Jazzpreisträger der Stadt Frankfurt und Mitbegründer des “European Groove Orchestra”. Holger Nesweda tourte in den letzten Jahren u.a. regelmässig mit Ack van Rooyen.

Presse:

„Der Bandname ist Programm: The Soul Jazz Dynamiters mit sprichwörtlichem Schalk im Nacken die pluckernden, heutzutage vor allem stylish-trendigen Grooves dieser Gattung aus dem vergangenen Jahrhundert. Auf den Trümmern entsteht dann eine sich europäisch gebende Improvisationsmusik, die sich augenzwinkernd mit dem altehrwürdigen Soul Jazz auseinandersetzt.“
Martin Laurentius, Jazzthing Mai 2009

„Ihr selbstbetiteltes Album groovt so wunderbar eckig & kantig wie Scofields erste Aufnahme mit Medeski Martin & Wood(A Go Go 1998) ...Überaschungen bietet diese Band eine Menge. Sehr gut!“
Gitarre+Bass April 09

"Die Band The Soul Jazz Dynamiters verpackt auf ihrer begeisternden Debüt CD Jazz-Raffinement gekonnt in Groove-Rhythmen ... unter dem Bandnamen The Soul Jazz Dynamiters flunkern die Vier gekonnt mit all den hinreißenden Floskeln von Funk und Soul Jazz: tanzbaren, bodenständigen Groove-Rhythmen, blues- und gospelgetränkten Orgel-Akkorden, aufreizend zuckenden Gitarren-Akzenten und sinnlich züngelnden Saxofon-Phrasen. Das allein ergäbe mit seinen Referenzen an Größen wie Eddie Harris, Les McCann oder Grant Green schon eine kochende Sound-Mixtur. Aber diese Band zieht unterschwellig eine zweite Ebene in ihren musikalischen Darbietungen ein, und dort spielen sich ungewöhnliche Dinge ab: schräge Dissonanzen, skurrile Klangeffekte, sperrige rhythmische Stolperschwellen oder gar satirische Brechungen, denn der Spielwitz der Combo kann durchaus mit Sinn für Ironie daherkommen. Bleibt als Fazit: Man muss sich nicht unbedingt beim Publikum anbiedern, um anzukommen. Gut so!“
Mannheimer Morgen, 28. Februar 2009

„Und es wären auch nicht die zeitgenössisch aufgeklärten Musiker, die hier nun mal versammelt sind, wenn sie nur rückwärtsgewandt längst Dagewesenes zu intonieren versuchten. Da gibt es einiges in der Musik dieser Formation, das aktuelle Spielformen reflektiert und miteinbezieht.“
Guenter Hottmann (HR-Jazz-Redaktion)

„Denn ihre Musik, die sie an zwei Tagen hintereinander im Jazzkeller präsentierten, ist nicht nur gut, sie ist auch heiß.“
Frankfurter Rundschau, gor

„Die Musik hat nichts Gefälliges und geht mächtig nach vorne weg. Alles ist mit viel Finesse inszeniert.“
Frankfurter Rundschau, S. Michalzik

Martin’s Horns

Martin Lejeune - g, electr.
Thomas Siffling - tp, bgl
Annemarie Roelofs - trb, tu, vl
Jens Hunstein - sax, fl, cl, bcl, tu
Sebastian Merk - dr
Dietmar Fuhr - b

Frankfurter Karambolagen
„Frankfurts junge Szene präsentiert sich in einer Formation, in der Jazz-Tradition und jugendliche Experimentierlust unvorhersehbare Allianzen eingehen. Als “kreatives Epizentrum“ wurde Martin Lejeune bezeichnet, Hard Bop und freiere Formen sind sein Metier als Spieler. Dazu aber hat Lejeune Initiativen entwickelt, Kräfte aus unterschiedlichen Lagern zu bündeln und sie in Kompositionen zwischen atmosphärischem Schweben und ausgetüftelten Grooves heraus- zufordern. Spielfelder nicht nur für die percussive Filigrantechnik des frisch prämierten Jazz Stipendiaten (der Stadt Frankfurt) Merk und den happening-erfahrenen Humor von Roelofs.“

Günther Hottmann, HR-Jazzredaktion

le jeune matin

Martin Lejeune - g, b, electronics
Ulf Kleiner - e-p, beatbox, echolette
Jens Loh - b
Golo Maichel - dr

Die Musik von le jeune matin (frz.: "der junge Morgen") ist vorrangig beeinflußt von der Klangästhetik elektronischer Clubmusik.
Traditionelle Jazz-Improvisation und der kreative Umgang mit modernen elektronischen Sounds werden hier groß geschrieben. Die musikalische Konzeption von le jeune matin entspricht der vom European Groove Orchestra, allerdings in der Variante ohne Bläser.
Die “Light”- Besetzung erlaubt ein noch offeneren Umgang in der Improvisation.

Danzer/Lejeune Quartett

www.corinnadanzer.de/danzerlejeune.html

Corinna Danzer - sax
Martin Lejeune - g
Hanns Höhn - b
Timo Neumann - dr

"Das Corinna Danzer/Martin Lejeune-Quartett zeigt, daß es in Frankfurt auch ein "(Jazz-)Leben danach" gibt, nach der großen rufprägenden Generation der German Allstars, der Mangelsdorffs, der Riege von Bohländer bis Hartschuh, von Kriegel bis Sauer. (…) Frankfurt bleibt Brutstätte."
Vielleicht nicht die allerjüngsten, aber wohl die derzeit mit am interessantesten Eier, die im Frankfurter Nest liegen: das Quartett von Gitarristen Martin Lejeune und der Saxophonistin Corinna Danzer. (…)
Seinen besonderen Reiz erreicht die Produktion durch den Facettenreichtum in Sound und Struktur: Balladen-Seligkeit und Beat-betonte Kantigkeit führen bruchlos zu rasant swingender Motorik, wo - wie etwa in "Cohiba" - die Single Note-Linien der Gitarre nur so perlen. Der Höhepunkt ist das "Delirium". Über der ostinaten Kontrabaß-Figur von Michael Höfler schweben delirierend die bizarren Sound-Schwaden des Themas, dann die irrlichternden Linien von Danzers Altsaxophon, schließlich die fast wie eine Sitar singende akustische Gitarre, die von Lejeune geradezu geschlagen wird. Wohl selten nur war ein Delirium schöner als hier. Delirieren auf höchstem Niveau – ohne irgendwelche chemischen Narkotika. Das eingesetzte Rauschmittel ist allein die Musik."

Swing Factory Inc.

www.jazzpages.com/Swingfactory

Sven Hack – cl, sax
Martin Lejeune - g
Jonas Lohse - b
Christoph Aupperle – vib

Der Klarinettist Benny Goodman war in den 30er Jahren nicht nur als Leader einer der populärsten Big Bands sehr erfolgreich, sondern beeinflußte auch mit seinen Combo-Besetzungen den Bereich des kammermusikalischen Jazz. Die Musik dieser »Small Groups« um Benny Goodman, Lionel Hampton und Charlie Christian steht im Mittelpunkt unseres Repetoires. »Air Mail Special«, »Flying Home«, »A Smooth One« und andere Titel aus der Zeit Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre spielen wir im Original-Arrangements, und auch neu arrangiert. Daneben haben sind auch einige typische Big-Band-Klassiker sowie Jazz-Standards der Swing-Ära im Programm.

Frankfurt Jazz Hunters play “Peter & der Wolf”

www.corinnadanzer.de/peterwolf.html

Ein musikalisches Märchen nach einer Vorlage von Sergej Prokofjew (* 11.04.1891, † 05.03.1953)
Neubearbeitung für Jazzensemble , Textneufassung von F.K.Waechter, erzählt von Cornelia Niemann

Corinna Danzer - sax,cl
Annemarie Roelofs - vl, trb
Jens Hunstein - fl,cl, euph
Martin Lejeune - g, bj, b
Jonas Lohse – b, trb
Timo Neumann - dr, timp

Geschnatter und Gezwitscher
"Sergej Prokofjew hat wohl die Ohren gespitzt, im Grab umgedreht hat er sich aber höchstwahrscheinlich nicht. Denn was die Frankfurt Jazz Hunters im Gallus Theater mit seinem Orchesterwerk gemacht haben, war wohl doch ganz in seinem Sinne: den Kindern die Instrumente des Orchesters nahezubringen, in diesem Fall eben die typische Instrumentierung des Jazz. F.K.Waecher hat dem ursprünglichen Märchentext dazu noch eine treuherzig schnoddrige Note verliehen, und Erzählerin Cornelia Niemann räkelte sich -- wenn sie nicht gerade in knarzendem Trotzton verkündete, wer gerade wen "doof" fand -- so gemütlich auf ihrem roten Samtsessel, dass man am liebsten mit ihr getauscht hätte. Lange dauerte es nicht, da begannen ihre Knie zu wippen, dem Publikum zuckte es in den Schultern, und rhythmische Trippelschritte aus den Rängen begleiteten den siegreichen Peter und seine Tiere auf dem Weg ins Dorf. Keine Frage: die originelle Neufassung des bekanntesten und populärsten Werkes Prokofjews improviserte meisterhaft die bekannten Melodien und Motive, setzte dramatische Akzente, ließ zart verspielte Leichtigkeit aufkommen, ergoß sich dann wieder lautstark in verschwenderischem Leichtsinn und riskierte es, ungezähmt komisch zu sein. Wie Prokofjew hatten die sechs Jazz Hunters mit ihren prominenten Protagonistinnen Annemarie Roelofs und Corinna Danzer einer jeden Figur eine eigene Melodie und ein eigenes Instrument zugedacht: die Gitarre (Martin Lejeune) für den gewitzten Peter, die Klarinette (Corinna Danzer) für die verschlagene Katze, der flatterhafte "Wiesenpieper" erhielt die Flöte (Jens Hunstein), Großvater den Kontrabass (Jonas Lohse) und die träge Ente schließlich die Posaune (Annemarie Roelofs). Nicht zu vergessen die Gewehrschüsse, die die Pauke (Timo Neumann) simulierte. Mit Witz und Virtuosität entlockten die Musiker ihren Instrumenten mal schroffe, mal liebliche, mal klägliche Eigenheiten, am schönsten gelang das wohl der "Ente" Annmarie Roelofs: Obwohl die Ente -- die zwar findet, das "Wiesenpiper doof" ist und "alle spinnen", dem Wolf dann aber als erste direkt ins Maul watschelt -- nicht gerade die Hauptrolle hat, quäkte sie sich durch die Posaune in ihrem weinerlichen Maulheldentum überzeugend in den Vordergrund, sogar noch aus dem Bauch des Wolfs heraus. Doch meist hob sich das Geschnatter und Gezwitscher ohnehin schnell in verschiedenen Instrumentalkombinationen und eigenwilligen Arrangements auf -- spätestens hier merkte man den Musikern, von denen jeder mindestens zwei Instrumente mitgebracht hatte, die langjährige Bühnenerfahrung an. Schnelle Rhythmus- und Stimmungswechsel gaben dem Stück ein Tempo, dass man wohl so noch nicht gehört hat -- schade, dass der Triumphzug schon nach 50 Minuten vorbei war."

Kristina Michaelis, Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18.12.2003