




| 1956 | * in Hennef | ||
| 1962-76 | Klavierunterricht | ||
| 1977/78 | Studium der Musik- und Theaterwissenschaft | ||
| 1979-86 | Klavierstudium | ||
| seit 1982 | Lehrauftrag für Klavier an der Musikakademie Kassel | ||
| seit 1986 | Dozent für Klavier und Improvisation an der Musikakademie und Gesamthochschule Kassel |
| Werner Kirschbaum sagt über sich selbst,
daß er in seinen Klavier-Improvisationen sein Leben reflektiert. Dies wird zur
Understatement-Aussage, hört man beispielsweise in seine CD "it´s piano". Ob es sich um dramatische Passagen und nachhaltig prägende Ereignisse, oder nur um pointierte Banalitäten und Begegnungen handelt, für Werner Kirschbaum ist das Klavier das Ausdrucksmittel leidenschaftlich zu erzählen, - stilistisch kreiert er damit eine weitere Variante des Avantgarde-Jazz. "Bei der Zusammenstellung meines jeweiligen Programms sind meine aktuellen Stimmungen und persönlichen Realitäten ganz entscheidend. Parallel zur visionären Entstehung meiner Stücke entwickelt sich die Musik. Was dann bleibt, ist lediglich das Konzept - die Komposition. Solange beim Reproduzieren kein Konzert dem anderen gleicht, fühle ich mich musikalisch lebendig. Daher sind die Stücke immer wieder stark abhängig von Ort, Zeit und Gemütszustand." Wie "it´s piano" dokumentieren auch die anderen Einspielungen Werner Kirschbaums seine Vorlieben für Seltenes und Eigenständiges in der Musik. Bereits als Kind war er vom Tuba-Spiel seines Vaters so fasziniert, daß er selbst ein Instrument spielen wollte und schon früh Klavierunterricht erhielt. Mit zwölf Jahren spielte er alle Mozart-Sonaten. Sein brilliantes und virtuoses Klavierspiel zeugt von der soliden klassischen Ausbildung durch die Liszt-Urschülerin Eva-Maria Kaiser-Jühe, durch den argentinischen Pianisten und Komponisten Diego Feinstein und den Pianisten Rudolf Buchbinder. Neben den konventionell gespielten Stücken im Stil des Free-Jazz gibt es im Repertoire Werner Kirschbaums zahlreiche andere Stücke, in denen er mit Techniken im Inneren des Klaviers - in Form von Schlagen, Zupfen und anderen Herausforderungen an die "Klangreserven des Instrumentes" experimentiert. Ebenso fordern die Zuspielstücke, teilweise nach harmonischer, aber auch perkussiver Vorlage, die Fähigkeit des Pianisten musikalisch spontan auf verschiedenen Ebenen virtuos zu reagieren. |
| Einspielungenn | 1987 | Ragtime | ||
| 1988 | Uraufführungen | |||
| 1994 | gesture | |||
| 1995 | it´s piano |
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