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| Allgemeiner Jazz-Talk Hier geht's querbeet um alles was mit Jazz auch nur im entferntesten zu tun hat... |
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#161
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kompositorische Zartheiten isn't such a new thing / kompositorische Zartheiten started long ago Johnny Hodges spielt Billy Strayhorns Daydream: ![]() Berührt, Jürgen
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Es wird immer weitergehen Musik als Träger von Ideen (Kraftwerk) Geändert von jodeffes (02.02.2010 um 18:03 Uhr). |
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das ist wirklich sehr schön...
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Oh ja, das ist es!
Es geht mir übrigens keineswegs darum, die Leistung von Wayne Shorter zu schmälern. Im Gegenteil: Ich finde solch Traditionslinien und Bezugssysteme oft sehr interessant und auch hilfreich für das Verständnis. Wayne Shorter, ein Musiker, der Be- und Hard Bop schon hinter sich gelassen hat, Free Jazz zumindest gestreift hat und auf dem Sprung zum elektrifizierten Jazz ist, stellt einen Bezug zu einem Musiker her, der mindestens zwei Generationen vor ihm gewirkt hat. Und dann findet man bei Wayne Shorter/Miles Davis, der Doppelspitze des Jazz der späten 60er, die "sanfte und melancholische Zartheit" wieder, die es auch schon bei Billy Strayhorn gab, dem Alten Meister. Ist doch schön! Jürgen Bin gespannt, was Du über IN A SILENT WAY zu schreiben hast.
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Es wird immer weitergehen Musik als Träger von Ideen (Kraftwerk) Geändert von jodeffes (03.02.2010 um 11:17 Uhr). |
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#165
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![]() MILES DAVIS: IN A SILENT WAY Miles Davis (tp) Wayne Shorter (ss) Joe Zawinul (org) Chick Corea, Herbie Hancock (el-p) John McLaughlin (el-g) Dave Holland (b) Tony Williams (d) Columbia Studio B, NYC, February 18, 1969 SHHH/PEACEFUL // IN A SILENT WAY / IT'S ABOUT THAT TIME das ist für mich echt eine herausforderung, über IN A SILENT WAY zu schreiben. nicht nur, dass mich diese platte mit 17 oder 18 endgültig zum jazz verführt hat, als ich die b-seite zum ersten mal hörte - es ist bestimmt unter allen jazz-platten diejenige, die ich am häufigsten gehört habe und am häufigsten auflege. wir haben es hier also mit der ersten wirklich elektrischen aufnahme von miles davis zu tun, die mit dem rock flirtet. mag die band (mit shorter, corea, holland und dejohnette) live auch noch so brachial und quasi-free ihre standards gespielt haben damals - seit FILLES DE KILIMANJARO deutet sich etwas anderes an. eine weite kommt ins spiel, ein ausgedehntes auslassen über wenigen akkorden, eine durchgehaltene perkussion und ein mehrdimensional vergößerter stab an melodischen begleitinstrumenten - hatte davis schon zuvor die sich gegenseitig befruchtenden und wunderbar harmonierenden e-piano-spieler hancock und corea gemeinsam eingesetzt, kommen jetzt noch das subtile orgelspiel von joe zawinul hinzu und endlich mit john mclaughlin der definitive e-gitarrist (und die gitarre wird aus der musik von miles davis bis zu seinem tod nicht mehr wegzudenken sein). vier solistisch begabte teppichweber unter den beiden solisten; und ein auf rudimentäre formen und figuren reduziertes schlagzeug-bass-gespann halten den modalen motor am laufen. dann muss man als neunten spieler den produzenten teo macero nennen, der in der postproduktion aus verwendbaren 46 minuten aufgenommener musik ganze 33 tatsächlich verwendet, woraus er durch wiederholungen dann ein 40-minütiges album macht (das könnte man effizienz nennen). durch die erhaltenen mastertakes kann man den prozess mitverfolgen - er hat alle redundanten stop-and-go-momente rausgekürzt (in SHHH/PEACEFUL vor allem) und einen fluss gezaubert, in den die solostimmen hineinzuschweben scheinen, wenn man gerade eine sehnsucht nach abwechslung entwickelt. statt themen hat er jeweils ein stück aus dem miles-soli nochmal an den anfang geklebt. und suiten gezaubert, die vom gleichen schnipsel begonnen und beendet werden. (interessanterweise hat sich dieser prozess über macero hinaus noch fortgesetzt - in bill laswells berühmten remix wurden beiden lp-seiten sensibel in einem stück komprimiert; das wiederum wurde von anderen djs geremixt wie z.b. von king britt, der nur das trompetensolo von miles auf SHHH/PEACEFUL verwendet hat, um es in ein komplexes elektronischens geflecht, das noch dazu in einer anderen geschwindigkeit läuft, einzuweben). und wayne shorter wacht (laut interview) kurz vor der session plötzlich morgens auf und kauft sich ein sopransaxophon, weil er das gefühl seines früheren klarinettenspiels wiedererwecken will. auf IN A SILENT WAY hören wir das zum ersten mal und wir müssen über einen neuen shorter sprechen. sein spiel darauf unterscheidet sich fundamental von jenem des tenorsaxophonisten: sanft (ja!), flüssig, leicht, mit einem eleganten vibrato segelt sein spiel plötzlich dahin, lange bevor kenny g. diesen ton kommerzialisiert und vollends geglättet hat. shorters ideen sprudeln und nichts hält deren musikalische umsetzung mehr auf, keine stakkatobrüchigkeit, keine in lautstärke verschwendete physis, keine anstrengung mehr. wie er nun abheben kann, hört man am ende seines solos auf IT'S ABOUT THAT TIME. daneben gibt es noch viele wunderschöne details auf dieser platte. nicht nur, wie grandios die drei keyboarder ihre jeweiligen lücken füllen, ohne jemals dominant zu werden. nicht nur die gesanglichen linien von miles, die sehr riskant mit den harmonien spielen, in die sie eingebettet sind. es gibt ein paar mysterien hier - das wunderbare knacken in john mclaughlins verstärker etwa, so, als würde er mittendrin plötzlich sein kabel umstöpseln. oder das rätselhafte klirren in mile's riskantestem ton in der 5. minute auf seite 2, das rhythmisch so genau passt - ist da ein glas umgefallen? miles' stimme plötzlich, die im selben stück zwischendrin anweisungen bellt. oder der magische moment, wo der hier absolut grandiose tony williams in IT'S ABOUT THAT TIME zum becken und damit zur rockmusik wechselt, für wenige takte, ein ausbrecher, höhepunkt und in seiner dramatik nicht zu verstehen, wenn man sich zuvor nicht auf den minimalismus des konzepts eingelassen hätte. als jugendlicher haben mich die harten schnitte in der musik gewundert, die wiederholungen, die offenbar als solche gar nicht gespielt wurden. doch damals dachte ich: "im jazz ist sowieso alles ein bisschen verrückter." gott sei dank habe ich ihn nicht durch wynton marsalis oder barbara dennerlein kennen gelernt, sondern durch ein wildminimalistisches miles-davis-machwerk aus dem jahr 1969. |
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#166
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Sehr schön beschrieben. Freue mich schon auf den Abend, wenn ich die CD auf Deine Beschreibung hin neu höre.
Für mich strahlte die Musik immer etwas Wehmütiges aus. che |
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#167
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Sehr schön geschrieben!
Auch mir ist SILENT WAY eine der liebsten Jazzplatten, wenn nicht sogar eine der liebsten Platten überhaupt, die ich immer wieder hören kann und auch höre. Ich bekenne, dass es auch gleichzeitig eine Platte ist, die ich eher unbewusst höre, ohne mich darauf zu konzentrieren. Sie fließt so entspannt und gleichförmig daher, dass ich manchmal erst wenn sie zu Ende ist denke: „Hey, das war schön!“ Und dann gleich noch mal von vorne. Also habe ich mir auch nie groß die Mühe gemacht, überhaupt darüber nachzudenken, was eigentlich den Reiz von SILENT WAY ausmacht. Es ist mir lange nicht aufgefallen, dass Teo Macero eine ganze Passage doppelt verwendet und einfach noch mal hinten an ein Stück angeklebt hat. Das klingt so stimmig und selbstverständlich, dass ich erst im Nachhinein denke, wie frech und gewagt das eigentlich ist. Das muss man sich erstmal trauen! Vor allem im Jazz, wo es so ein Dogma des authentisch und live Gespielten ohne Tricks und doppelten Boden gibt. Aber genau dieser Kniff gibt dieser Musik, die ansonsten endlos weiter fließen könnte, Struktur. Spielt Dave Holland auf dem Bass auf der ersten Seite tatsächlich minutenlang immer bloß den gleichen Ton? Auch das Schlagzeug von Tony Williams ist souverän anti-virtuos. Auch das ist etwas, das man im Jazz eher nicht erwartet. Er variiert eigentlich bloß die Intensität. Über diesen Groove segeln die Solisten ohne jede Eile dahin. Warme, sanfte Brise, leichte Dünung. Mondschein. Kurz vor Schluss verursacht TW mal eine Windbö, die für ein wenig höhere Wellen und etwas Aufregung sorgt. Das erfrischt. Und danach laufen wir alle zufrieden wieder im Heimathafen ein. Apropos nautische Metaphern: Zwar wird SILENT WAY oft als Wendepunkt zum elektrischen Jazz bezeichnet, nach dem nichts mehr war, wie zuvor. Mich erinnert aber auch einiges an diesen meditativen Groove von z.B. MAIDEN VOYAGE von Herbie Hancock, an KIND OF BLUE und natürlich auch FOOTPRINTS. Fällt mir gerade so spontan ein. Es lässt sich doch alles immer irgendwie zurückverfolgen und herleiten. Wunderschöne Platte, die sich (dennoch) jenseits aller Kategorien zu bewegt. Entspannter Gruß, Jürgen
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#168
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das kann ich gut nachvollziehen. es hat was klassisches, was melancholisch, auch - wie jürgen findet - etwas entspanntes. die textur der klänge ist fein, die schnitte sind hart, durch joe zawinuls orgel kriegt es oft auch etwas sphärisches (was ja auch in die zeit passt), und trotz alledem kommt man einfach nicht dahinter, warum das alles so reizvoll ineinanderspielt. die gleichen methoden wirken bei BITCHES BREW danach ja gleich wieder unheilvoller, dunkler und aggressiver. aber dazu später mehr.
e. |
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#169
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![]() MILES DAVIS: BITCHES BREW Miles Davis (tp) Bennie Maupin (bcl) Wayne Shorter (ss) Chick Corea, Joe Zawinul, Larry Young (el-p) John McLaughlin (g) Dave Holland (b) Harvey Brooks (el-b) Jack DeJohnette, Lenny White (d), Don Alias (cga, d) Jim Riley (shaker) Columbia Studio B, NYC, August 19/ 20/ 21, 1969 PHAROAH'S DANCE // BITCHES BREW // SPANISH KEY / JOHN MCLAUGHLIN // MILES RUNS THE VOODOO DOWN / SANCTUARY ein goldene schallplatte, 500.000 verkaufte exemplare, einer der größten & wahrscheinlich gar nicht so häufig gehörten klassiker der jazzgeschichte. knapp 100 minuten musik. eigentlich hatte miles zu diesem zeitpunkt ein herausragendes und bestens auf einander eingestimmtes quintett, bestehend aus shorter, chick corea, dave holland und jack de johnette. das kennt heute nur keiner, da es weder studio- noch legal publizierte live-aufnahmen davon gab. man weiß, dass sie standards und jüngeres material gespielt haben, in den schnellen passagen mit großer aggressivität und in den balladen mit großer schönheit. was dann 1970 herauskam, war etwas völlig anderes. miles erweiterte sein rock-nahes kollektiv-improvisations-konzept, das sich erst im postproduktionsprozess zur einheit formte, um weitere mitspieler. zum teil waren das leute, mit denen er nie zuvor gespielt hatte. eine jamsession sollte das sein, manche musiker brachten andere mit, man improvisierte auf einfachen bass-ostinati, erfand grooves dazu, wiederholte, veränderte vor ort, erfand motivkürzel, die durch maceros loops später zu themen wurden. nun also bis zu drei e-pianisten, zwei schlagzeuger, zwei latin-perkussionisten, neben dem sopransax-shorter noch eine bass-klarinette und den idealen gitarristen john mc laughlin. ein gewebe mit tiefenstruktur, orientiert an afrika (s. cover), mit nur wenigen psychedelischen anleihen (das echo-ostinato am anfang von BITCHES BREW, die e-pianos), dafür aber durchaus auch free jazz (maupins bassklarinetten-spiel, einige e-piano passagen, vor allem von corea in MILES RUNS THE VOODOO DOWN), funk - in richtung sly stone und james brown (die gitarre, die drums von white und alias), rock (die bass-figuren von brooks) und modalem jazz (miles selbst). das funkelt und wabert ganz schön, weil die kombinationen so toll sind und stets variieren - das ridebecken-betonte schlagzeug von dejohnette rechts und das hihat-betonte von white links zum beispiel. da kommt 1969 plötzlich alles zusammen und das ist bestmöglicher jazzrock, denn es groovt und passiert doch jede sekunde etwas unerwartetes. zusammengehalten und dominiert wird das durch miles - nicht nur als konzept und dirigat, sondern auch tatsächlich durch den klang und die freie und selbstbewusste trompetenstimme, die so klar und siegesgewiss tönt wie selten zuvor und danach. jamsession auch, weil alles mögliche passiert. zweimal wird MILES RUNS THE VOODOO DOWN abgebrochen, als plötzlich der congaspieler don alias sagt, er wisse einen groove dazu. und er setzt sich an lenny whites schlagzeug und spielt diesen ultracoolen funk (am anfang). das loslassen am ende von BITCHES BREW wird rausgeschnitten und als JOHN MCLAUGHLIN separat veröffentlicht. VOODOO und SPANISH KEY sind in sich geschlossene, ungeschnittene performances. neben miles sind alle anderen untergeordnet und darin gleichberechtigt. toll funktioniert das bei benny maupin, der völlig unvorhersehbar im sound umherwandert, mal hinten links dröhnt, mal vorne recht solo spielt, mal mit shorter im duo improvisiert und mal den bass verdoppelt. mal spielt er melodien, mal kreischt er energetisch auf. bei wayne shorter liegt der fall etwas anders. vorbei sind die plattenaufnahmen, wo er neben miles gleichberechtigter solist ist. er muss sich mit der zarten sopranstimme aus dem gebrodel herauskämpfen, droht ständig darin unterzugehen. seine soli sind kurz, selten länger als eine minute. manchmal sind sie prägnant und luftig, wie in PHAROAH'S DANCE oder VOODOO. manchmal sind sie farblos und nebensächlich, wie im titelstück. nur einmal gelingt es ihm, die ganze band zu dominieren, sie still zu halten und zum höhepunkt aufzupeitschen: sein solo auf SPANISH KEY ist ein absolutes meisterwerk. doch sonst fügt er sich ins klangfarbenspektrum - fast symptomatisch, dass er in seiner komposition SANCTUARY im zweiten durchlauf nicht mehr mitspielt und miles die solostimme allein überlässt. shorters miles-davis-phase ist vorbei, auch wenn er noch ein paar mal mit ins studio geht. in der folgenden psychedelischen phase (mit brasilien- und indien-percussion und sitar) wechselt er sich mit steve grossman ab, bald darauf kommen schon bartz und liebman. auf jeden fall ist diese platte die erfahrung wert, sie mal komplett am stück zu hören. man wird einen unerhörten facettenreichtum entdecken. warum sie aber ein solch großer erfolg wurde, war mir stets ein rätel - kein bisschen hintergundmusik, nicht eingängig, nicht tanzbar... und auch erst seit der restaurierung der originalbänder in einem akustischen zustand, der spaß macht (ich hatte BITCHES BREW jahrelang auf vinyl und habe nur dumpfen brei gehört). natürlich muss man noch erwähnen, was alles allein an bands aus dieser miles-phase entstanden ist: weather report, hancocks mwandishi-sextett, circle, return to forever, das mahavishnu orchestra und stone alliance (alias & grossman)... die nächsten & für mich letzten shorter-platten, die jetzt noch kommen werden, sind: wayne shorter: super nova mc coy tyner: extensions wayne shorter: moto grosso feio wayne shorter: odyssey of iska der thread neigt sich also dem ende entgegen (es sei denn, jemand führt das weiter...) |
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#170
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Zitat:
![]() In dem Kontext ist mir "Jazzrock" fast schon ein etwas zu "herabsetzender" Begriff, zumindest im Kontext dessen, was einem sonstwo mit dem Label "Jazzrock" serviert wird. Bitches Brew gehört für mich zu den "Einsame Insel" Platten und das hängt mit dem zusammen, was in deinem Text immer wieder durchschimmert: der unglaubliche Facettenreichtum. Eine Scheibe, die mit ihrer Fülle der Ideen unheimlich anregend wirkt, immer wieder neu gehört werden kann, mal lauscht man konzentriert der Bassklarinette hinterher, mal ergötzt man sich an McLaughlin's Gitarre. Du hast völlig recht - Miles ist absolut auf der Höhe seines Könnens. Was mir an dieser Aufnahme auch gefällt, ist ihre Zeitlosigkeit. Keinerlei Patina, das klingt für mich derart taufrisch und zeitlos-zeitgemäß, dass es eine reine Freude ist. Grüße Frank
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