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#1
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Ich war gestern bei einem wirklich tollen Punk-Konzert.
Die Band hieß "Oma Hans", ein Zusammenschluß aus Musikern von den Bands "Angeschissen" und "Die Braut haut ins Auge". Normalerweise ist Punk ja mit Vorsicht und Ohrstöpseln zu genießen, aber diese Band war toll! Der Gitarrist hat mich wirklich umgehauen. Ganz weit entfernt von diesem "2-Akkorde=Punk" Klischee. Die Musik war in manchen Momenten hart und kantig, experimentell, in manchen Momenten fast hymnisch. Alles zusammengehalten vom Gitarristen, der zwischen der groovenden Rhythmusgruppe und dem Sänger (nebenbei: tolle Texte, erschreckend direkt) genial vermittelte. Wer nichts gegen wilden Punk hat, der sollte sich diese Band mal anhören. cosmo |
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#2
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Hallo!
Punk schläft tatsächlich offenbar nie. Das konnte ich selbst erst letzten Montag feststellen. Da war ich anläßlich einer (grauenhaften) Betriebsweihnachtsfeier in meiner Heimatstadt Hamburg. Zwecks Absackers sind wir dann noch in den Pudel-Club am Hafen. Da legten zu schon recht fortgeschrittener Stunde drei Punks Platten auf und zwei Girlies hotteten dazu. Rein rechnerisch gesehen ein etwas unökonomisches Verhältnis. Aber egal, denn immerhin hatten die ihren Spaß daran. Aber auch wenn Punk nie schläft, scheinen Punks leider doch zu sterben. Joe Strummer hat die Gitarre für alle Zeiten an den Nagel gehängt. http://members.tripod.com/joe_strummer/ Ich war zwar nie Punk, dazu war ich Ende der 70er noch zu jung und wohl auch nicht der Typ. Aber ich bin mit Popmusik aufgewachsen, für die Punk erst mal freie Bahn geschaffen hatte, Talking Heads, Joy Division, Blondie, frühe Neue Deutsche Welle (Deutsch Amerikanische Freundschaft, Der Plan, Palais Schaumburg, auch die Neubauten kamen aus der Ecke), später alles mögliche, denn durch diesen Paukenschlag waren die Gehörgänge auf einmal wieder frei. Eine wirkliche Punk-Platte habe ich mir allerdings nie gekauft, bis letztes Jahr. Da habe ich mir London Calling von The Clash angeschafft. Und die Platte bestätigt auf’s Allerbeste, daß Punk sich keineswegs im 2-Akkorde Klischee erschöpfen muß oder - wie Manfred mal meinte – „nur mies“ ist. Im Gegenteil: „Die Musik war in manchen Momenten hart und kantig, experimentell, in manchen Momenten fast hymnisch. Alles zusammengehalten vom Gitarristen, der zwischen der groovenden Rhythmusgruppe und dem Sänger (nebenbei: tolle Texte, erschreckend direkt) genial vermittelte. Wer nichts gegen wilden Punk hat, der sollte sich diese Band mal anhören.“ (Kann ich selber auch nicht besser sagen, trifft hier genauso zu! Eine Superplatte!) Friede Joe Strummer’s Asche! >Die Band hieß "Oma Hans", ein >Zusammenschluß aus Musikern von den >Bands "Angeschissen" und "Die Braut >haut ins Auge". Puuh, das sind ja Bandnamen ... Mannometer! ;-) Grüsse, Jürgen. |
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