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Martin
Auer Quintet
Horn an Horn
J4E
4762
Martin Auer (tp, flh), Florian
Trübsbach (as, ss, cl),
Jan Eschke (p), Andreas Kurz (b), Bastian Jütte (dr)
Recorded live by
Bayerischer Rundfunk 15.10.2002 "Leerer Beutel" Regensburg
and 2003 by Edgar Fux
Der
Wahl-Berliner Martin Auer hat in seinem Quintett junge
Topmusiker zusammengebracht,
die - energiegeladen und eigenwillig - ihre musikalisch
breitgefächerten Kompositionen zur Aufführung bringen.
Kennengelernt haben sich die heute 24- bis 30-jährigen in
ihrer gemeinsamen Studienzeit und durch das
Bundesjazzorchester. Das in sechsjähriger Zusammenarbeit
gewachsene Vertrauen ermöglicht es ihnen, auch in
ausgefeilten Kompositionen den emotionalen Fluss zu wahren und
sich jederzeit über die Grenzen eines Stückes hinwegsetzen
zu können.
Ursprünglich in Bayern beheimatet, kommt die Band
mittlerweile aus dem gesamten Bundesgebiet immer wieder zu
Konzerten und Tourneen zusammen. Neben Auftritten im Rundfunk,
in Jazzclubs und auf
Jazzfestivals war das Martin Auer Quintett auf Einladung des
Goethe-Instituts
in Jordanien, Syrien und dem Libanon zu Gast. Nach der
Debut-CD "Crossman" (2002,
Nabel-Records) legt das Quintett nun mit "Horn an
Horn" den zweiten Tonträger vor.
Klaus
Mümpfer schrieb im JazzPodium 12/2003 über ein Konzert des
Martin Auer Quintetts in Mainz u.a.: "...Powerplay in der Hardbop-Tradition mit Ausflügen in frei
pulsierende Modernität ist die eine Seite der Formation des
jungen Trompeters, kammermusikalisch fein ziseliertes Spiel
das andere. ... Die Unisono-Passagen von Saxophon und
Trompete, die spannungsgeladenen Dynamiksprünge, der Wechsel
zwischen Lyrik und Ekstase sowie die Verwurzelung in der
Bebop-Tradition sind die Wahrzeichen dieses technisch und künstlerisch
untadeligen Quintetts aus den beiden deutschen "Hauptstädten"
Berlin und München. ... "
Martin
Auer (tp) studierte Trompete und Komposition/Arrangement in
Mannheim und Berlin. Sein musikalischer Werdegang wurde schon
früh durch Unterricht bei Jazztrompetern wie Clark Terry, Ack
van Royen, Bobby Shew oder Gerard Presencer beeinflusst. Der
Bandleader war mit zahlreichen deutschen und europäischen Big
Bands, u.a. Summit Jazz Orchestra, Glenn Miller
Orchestra, Thilo Wolf Big Band und Deutsch-Französisches
Jazz-Ensemble zu hören. Er unternahm Konzertreisen nach
England, Rumänien und Amerika.
Florian
Trübsbach (as, ss) studierte Saxophon und klassische
Komposition in München und Hamburg. Er hatte das Glück, mit
Persönlichkeiten wie Herbert von Karajan, Claudio Abbado,
Hans Werner Henze, Bill Holman und Joe Lovano zu musizieren.
Tourneen führten ihn u.a. nach Moldawien, Japan und Südafrika.
Er wurde mit dem Bayerischen Staatsförderpreis für junge Künstler
ausgezeichnet.
Jan
Eschke (p) ist seit dem Abschluss seines Klavierstudiums vor
allem in der süddeutschen Jazzszene ein vielgefragter
Musiker, der u. a. mit Johannes Enders, Rebekka Bakken,
Charlie Mariano und Charly Antolini zusammenarbeitete.
Mit seiner Nähe zu klassischen oder folkloristischen
Musikformen - er erhielt den baden-württembergischen
Volksmusikpreis 2000 - verleiht er dem Quintett eigene
Akzente.
Andreas
Kurz (b) studierte in München klassischen Kontrabass,
war Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern und im
Bundesjazzorchester. Zahlreiche Konzertauftritte im In- und
Ausland (mit Falk Willis, Bobby Shew, Peter O`Mara, Johannes
Enders, Roman Schwaller) bestätigen sein außergewöhnliches
musikalisches Talent.
Bastian
Jütte (dr) studierte Jazzschlagzeug in Mannheim. Er ist
Mitglied im Jürgen Seefelder Quartett "Jazzforce" ,
spielte mit bekannten Musikern wie Tom van der Geld, Tony
Lakatos, Maria Schneider und Johannes Enders. Zudem konnte er
sich auf zahlreichen internationalen Festivals einen Namen
machen, wie z. B. bei La Villette Paris, Yokohama Jazz
Promenade, North Sea Jazz Festival, Den Haag, Montreux Jazz
Festival, Jazz an der Donau etc.
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