LUDWIGSBURG. Am letzten Novemberwochenende führte der
Landesmusikrat Baden-Württemberg in Ludwigsburg wieder einen
Wettbewerb der swingenden Art durch. Es stellten sich für die
Ende Juni kommenden Jahres in Bingen angesetzte Bundesbegegnung
„Jugend jazzt“ insgesamt elf Big Bands. Die Jury war besetzt mit
den Experten Frieder Berlin, Martin Johnson und Hans Kumpf.
Auf den 1. Platz mit der begehrten Weiterleitung an den
nationalen Treff in Rheinland-Pfalz kam die von Johannes Stephan
angeführte AEG Big Band vom Albert-Einstein-Gymnasium Böblingen.
Der Trompeter und Flügelhornist Christian Mehler, der bereits
beim Landesjugendjazzorchester mitwirkt, erwies sich als
überragender Solist.
Rang 2 erreichte die von Peter Leicht betreute „Taubertal
Connection“ aus Tauberbischofsheim und Lauda.
Den 3. Preis erhielt das Jazzorchester vom Karlsruher
Helmholtz-Gymnasium unter der Leitung von Hartmut Petri.
Das relativ gute Können des sehr jungen Trompetensatzes der Big
Band vom St.-Raphael-Gymnasium wurde mit einem Sonderpreis
bedacht.
Erneut war zu konstatieren, dass in allgemeinbildenden Schulen
oft mit großem Engagement hervorragende Jazz-Arbeit geleistet
wird, wobei mitunter schon Kinder im Alter von 11 oder 12 Jahren
mit erstaunlichem Können einbezogen werden. Als Sponsoren traten
„Skoda Deutschland“ und die Kreissparkasse Ludwigsburg auf. Im
Herbst 2010 stellen sich dann baden-württembergische Combos in
Sinsheim dem musikalischen Kräftemessen.
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Taubertal Connection |
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