Geiger Wedeli Köhler gestorben
Wedeli Köhler (geb. am 11. April 1949 in München, gest. am 16.
August 2011) war ein deutscher Musiker des Gypsy Jazz (Violine,
früher auch Gitarre).

Foto: Hans Kumpf
Köhlers Großvater war kaiserlicher Hofmusiker in Wien. Seine
Eltern, die beide Violine spielten, unterrichteten ihn auf der
Violine; daneben lernte er auch Gitarre. Er trat bereits mit
neun Jahren öffentlich auf. 1973 gehörte er als Geiger zum
Sextett von Mike Reinhardt, mit dem er auch aufnahm. Seine
eigene Gruppe Hot Club Da Sinti gründete er mit dem Gitarristen
Schmeling Lehmann und dem Bassisten Jani Lehmann als Quartett im
Stile des Quintette du Hot Club de France. Anstelle des
Sologitarristen Danny Weiss trat 1979 Tchavolo Schmitt; 1985
löste sich das Ensemble auf. Im nun gegründeten Wedeli Köhler
Quartett mit dem Pianisten Unge Schmitt spielte er im Wechsel
Geige und Gitarre und näherte sich zunächst dem Modern Jazz an.
Der Gruppe gehörten Musiker wie Dorado Schmitt, Ziroli
Winterstein und dann sein Sohn Sascha Köhler an. In den letzten
Jahren führte er Projekte mit Jan Jankeje durch. Auch mit dem
aus der Slowakei stammenden Kontrabassisten Jan Jankeje
arbeitete Wedeli Köhler oft zusammmen.
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