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1. Internationales JazzArtFestival in
Schwäbisch-Hall
Vom
19.-22. April findet in Schwäbisch Hall das 1. Internationale JazzArtFestival
statt, präsentiert von Club Alpha 60, Goethe-Institut, Konzertkreis Triangel,
Kulturbüro Stadt Schwäbisch Hall.
Das Festival entstand nicht etwa aus dem luftleeren Raum, sondern aus einer
langen Tradition an Jazzkonzerten in Schwäbisch Hall: so spielte z.B. schon vor
40 Jahren das Wolfgang Dauner Trio im damals neu gegründeten Club Alpha 60, der
bis heute erstklassige Jazzmusiker nach Hall holt (wobei die Jazz-Kennerschaft
vom langjährigen Club-Sprecher Dietmar Winter für Qualität garantiert), seit
1998 in Kooperation mit der städtischen Kulturbeauftragten Ute Christine Berger.
Auch im 1965 gegründeten Goethe-Institut Schwäbisch Hall spielt Musik eine
wichtige Rolle, oft dargeboten von MusikstudentInnen aus aller Welt. Je nach
Institutsleiter liegt die Betonung mal mehr mal weniger auf Jazzkonzerten. Der
jetzige Leiter Peter Panes ist jedenfalls begeisterter Jazzanhänger. Ebenso wie
Werner Feucht und Kurt Hohenstein vom 1993 gegründeten Konzertkreis Triangel.
Nun bündeln die vier Veranstalter die Kräfte in einem Festival mit acht
Konzerten an vier Abenden: JazzArt steht für Jazz als eigenwillige Kunstform.
Auch die Konzerträume und das Ambiente in der Haller Altstadt und der Kunsthalle
Würth bieten einen entsprechenden Rahmen.
Zentraler Veranstaltungsort ist das historische Hospitalgebäude, in dem sich der
akustisch hervorragende Konzertraum Hospitalkirche und das Goethe-Institut mit
Cafeteria befinden. Hier spielen am Donnerstag 19. April im ersten Teil die
ungarischen Musiker Zoltán Lantos (Geige) und Kornel Horváth (Percussion), im
zweiten Teil der russische Pianist Simon Nabatov in Begleitung von Nils Wogram.
Am Freitag, 20. April stehen Jazzsängerinnen im Mittelpunkt: zunächst die
deutsch-indische Musikerin Fauzia Maria Beg mit Frank Kroll (sax) und Uwe Kühner
(perc.), anschließend stellt Ulita Knaus mit ihrem Quartett aus Hamburg das
brandneue Album "It's the city" vor. Am Samstag, 21. April finden die Konzerte
im Saal der Kunsthalle Würth statt: Julian (trumpet) und Roman Wasserfuhr
(piano) (Jahrgang 1987 und 1985) sind die Newcomer der deutschen Jazzszene. Sie
widmen der Jazzlegende Chet Baker ihr Programm "Remember Chet". Bratsch dagegen
sind seit über 20 Jahren auf Tour durch die Welt. Die fünf Musiker aus Paris
präsentieren "La Vie, La Mort, tout ca...". Am Sonntag 22. April glänzt zunächst
wieder die baden-württembergische Jazzszene mit Jochen Feucht (sax), Ull Möck
(piano) und Thomas Krisch (bass), bevor der vielfach ausgezeichnete Stefano
Bollani aus Mailand den Schlussakzent setzt mit "Piano Solo" (erschienen als CD
bei ECM 2006).
Sponsoren: VR-Bank, Kunsthalle Würth, Tabak Braun, Olivenstand am Markt
Ausstellung im Goethe-Institut 29. März bis 30. Mai 2007
Jazzlegenden. Fotografien von
Hans Kumpf
seit 1967 (siehe Bild: Foto von Albert Mangelsdorff 1968 in der Hospitalkirche
Schwäbisch Hall)
Vernissage Mi. 28. März, 19 Uhr mit Dr. Wolfram Knauer, Jazzinstitut Darmstadt.
Weiteres Rahmenprogramm: Big Band Matinée, Jazz für Kinder, Jazzfilme im Kino
Kartenvorverkauf im Kartenkontor Hall, Tel. 0791-751600
Informationen:
www.jazzart-hall.de |