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Festival in Stuttgart: boomtown jazzfestival 2008
Über die Ostertage vom 20. bis 24. März 2008 findet in Stuttgart
erstmals das „boomtown jazzfestival“ statt - im
traditionsreichen Gustav-Siegle-Haus. Die Stuttgarter Opus GmbH
als Veranstalter bietet dabei an fünf Abenden über 15 Konzerte
im großen Saal des Gustav-Siegle-Hauses und im angrenzenden BIX
Jazzclub. Gesponsert wird das internationale Festival von der
BW-Bank.
„Wir haben schon seit geraumer Zeit über eine attraktive
Ergänzung zu den ,BW-Bank jazzopen‘ nachgedacht“, sagt
Opus-Geschäftsführer Jürgen Schlensog, „mit dem
Gustav-Siegle-Haus haben wir nun die ideale Heimat für ein
kleines, aber feines internationales Jazz-Festival gefunden.“
Die Kombination der Veranstaltungsorte auf einem Fleck erlaubt
es, Konzerte mit 500 Besuchern (bestuhlt im großen Saal) und im
BIX (250 Besucher) auszurichten. Pro Abend finden zwei Konzerte
im BIX statt (Beginn 20 Uhr und 22 Uhr). Zeitgleich um 20 Uhr
beginnen die jeweiligen Konzerte im großen Saal des
Gustav-Siegle-Hauses. Kombi-Tickets und ein Festivalpass
ermöglichen dem Zuschauer, pro Abend bis zu drei Konzerte auf
zwei Bühnen in einem Haus zu sehen.
Das Gustav-Siegle-Haus weist eine lange Konzerttradition auf und
war bereits in den 70er und frühen 80er Jahren die Heimat für
legendäre Konzerte verschiedener Genres. Erwin Lehn mit Bigband,
Gentle Giant, das Electric Light Orchestra, Kraan oder Amon Düül
füllten damals den Saal bis auf den letzten Platz. „Wir bedanken
uns sehr bei den Stuttgarter Philharmonikern als Hausherren des
Gustav-Siegle-Hauses, dass wir diese Tradition wieder aufleben
lassen können“, freut sich Prof. Mini Schulz, Programmchef des
„boomtown“. Das Festival wird sich zu einer festen Größe im
Stuttgarter Konzertkalender entwickeln.
Zur Premiere 2008 wird das „boomtown“ hochklassigen
internationalen Jazz und angrenzende Genres auf die beiden
Bühnen bringen. Das Programm ist noch nicht vollständig, wird
jedoch bis Anfang Februar komplett stehen. Mit e.s.t. (Esbjörn
Svensson Trio), dem Pasadena Roof Orchestra, Manu Katché und
Beady Belle stehen jedoch bereits einige der Hauptakteure fest.
„Mit dem ,boomtown‘ möchten wir dem Jazz-Publikum auch eine
Alternative zu den 2008 abgesagten ,Theaterhaus Jazztagen‘
bieten“, sagt Jürgen Schlensog. „Wir haben dem Theaterhaus vor
einigen Tagen die gemeinsame Durchführung der Jazztage
angeboten. Ich hatte ein gutes, kollegiales Gespräch mit Werner
Schretzmeier und habe ihn über unser Vorhaben informiert, wie es
sich gehört. Mit der Programmatik des ,boomtown‘ lassen sich die
,Theaterhaus Jazztage‘ jedoch nur schwer verbinden. Es gibt Raum
für beide Festivals und ich wünsche mir die ,Theaterhaus
Jazztage‘ schnell im Stuttgarter Jazzkalender zurück. Künftige
Kooperationen sind jedenfalls von unserer Seite immer
diskutabel.“