
Festival im Zeichen des Streichquartetts /
Kartenvorverkauf
beginnt am 21. Juni
Die Donaueschinger Musiktage, das weltweit wichtigste Festival
für Neue Musik, stehen in diesem Jahr ganz im Zeichen des
Streichquartetts. Vom 15. bis 17. Oktober gelangen 22 Werke von
Komponisten aus 15 Nationen zur Ur- oder zur deutschen
Erstaufführung, darunter zehn Werke für Streichquartett. Den
Kern des Festivals bilden auch in diesem Jahr wieder die
Klangkörper des Südwestrundfunks: das SWR Sinfonieorchester
Baden-Baden und Freiburg unter der Leitung von Sylvain
Cambreling und Rupert Huber, das SWR Vokalensemble Stuttgart und
das Freiburger Experimentalstudio des SWR. Karten sind vom 21.
Juni an im Vorverkauf erhältlich. SWR2 sendet rund 15 Stunden
Programm live aus Donaueschingen.
Mit dem Arditti Quartet aus London, dem Quatuor Diotima aus
Paris und dem New Yorker Jack Quartet sind drei Streichquartette
eingeladen, die gleichzeitig für drei Generationen und drei
Interpretationskulturen stehen.
Darüber hinaus führt Pascal Dusapin mit seinem neuen Werk "Quatuor
VI `Hinterland'" Streichquartett und
Sinfonieorchester zusammen. Einen weiteren Höhepunkt bildet die
posthume Uraufführung von "Arc-en-ciel" von Ivan Wyschnegradsky,
eine Komposition für sechs Flügel. Deren im Zwölfteltonabstand
gestimmte Flügel bilden auch die Grundlage für Georg Friedrich
Haas' "Concerto grosso".
Geplant sind außerdem Uraufführungen u. a. von Peter Ablinger,
Ondrej Adamek, James Dillon, Brian Ferneyhough, Vinko Globokar,
Alan Hilario, Bernard Lang, Liza Lim, Philippe Manouri, Olaf
Nicolai, Marco Stroppa. Alle Werke sind im Auftrag des
Südwestrundfunks entstanden. Die Kulturstiftung des Bundes
fördert die Donaueschinger Musiktage im Rahmen ihrer
Spitzenförderung. Weitere Förderer sind die Ernst von Siemens
Musikstiftung, das Land Baden-Württemberg, die Stadt
Donaueschingen und der Südwestrundfunk.
Aktuelle Informationen zum Programm im Internet unter:
www.SWR.de/donaueschingen