Wieder
Wettbewerb „Jugend jazzt“
Der Landesmusikrat sucht swingenden Nachwuchs
Stuttgart:
Seit drei Jahrzehnten gibt es in Baden-Württemberg den
Wettbewerb "Jugend jazzt", der in der Regel alle drei Jahre
durchgeführt wird. Für 2008 schreibt der Landesmusikrat jetzt
zum elften Mal ein swingendes Kräftemessen aus. Daran
teilnahmeberechtigt sind Nachwuchsjazzer, die nicht
berufsmusikalisch tätig oder in Ausbildung sind. In allen
Stilarten gejazzt werden darf solistisch, in Combos oder in Big
Bands. Mindestens zwei Stücke sollen in der regulären
Vorspielzeit von 20 Minuten interpretiert werden. Die
Altersobergrenze liegt bei 25 Jahren. Bewährt hat sich
mittlerweile die Kategorisierung in Big Bands, "jüngere"
Schulorchester aus einem begrenzten Einzugsbereich und
Kleinensembles.
Nach den Regionalausscheidungen von April bis Juli soll im
Herbst das Finale steigen. Als begehrte Preise winkten in der
Vergangenheit schon Rundfunkmitschnitte vom SWR und eine
gemeinsame CD-Produktion. Siegreiche Instrumentalisten fanden
früher vielfach Aufnahme in das von Bernd Konrad betreute
Landesjugendjazzorchester. In der nationalen Elite-Big-Band
"BuJazzO" waren von Anfang an Talente aus Baden-Württemberg
überproportional vertreten. Etliche Gewinner von "Jugend jazzt"
konnten sich mittlerweile als Profis etablieren. So siegten in
der Sparte Combo 1987 der Geiger, Pianist und Komponist Gregor
Hübner oder 1996 der Tastenkünstler Kristjan Randalu. Angeführt
wird die fachkundige Jury wieder von
Hans Kumpf, der vom Beginn im Jahre 1979 als musikalischer
Schiedsrichter, Fotograf und Berichterstatter mitwirkt.
Informationen und Anmeldeformulare sind zu erhalten bei der
Organisatorin Marie-Luise Dürr, Johann-Sebastian-Bach-Straße 45,
78532 Tuttlingen, Telefon und Fax: 0 74 61-1 39 53.
Anmeldeschluss ist der 30. März 2008. Informationen im Internet
sind bei
http://www.landesmusikrat-bw.de/ erhältlich.
Foto
Preisträger 1987, Gregor Hübner, von Hans Kumpf