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Action-Fotos von Hans Kumpf im Haller
Goetheinstitut
„Jazzlegenden“ werden verlängert
SCHWÄBISCH
HALL. Für das im April 2007 durchgeführte 1. JazzArt-Festival in
Schwäbisch Hall konzipierte Hans Kumpf eine Fotoausstellung von
namhaften Jazzmusikern, die er während der letzten 40 Jahren im In- und
Ausland vor die Linse bekam. Die Schau der farbigen und schwarz-weißen
„Jazzlegenden“ wird nun bis 31. Juli verlängert. In der Mensa des
Goetheinstituts (Öffnungszeiten Montags bis Freitags von 12 bis 14 Uhr)
sind ein halbes Hundert Arbeiten im Format 30 auf 45 Zentimeter zu
sehen.
Weitere 60 Bilder werden im 1. Stockwerk des Gebäudes am Spitalbach
gezeigt. Hierbei kommt besonders die Internationalität der Jazzmusik zum
Ausdruck. Zu betrachten sind da beispielsweise der jamaikanische Pianist
Monty Alexander und sein US-amerikanischer Instrumentalkollege Dave
Brubeck ("Take Five"), eingefangen - wie die Zeit vergeht - in
jahrzehntelangem Abstand. Besichtigen kann man die Fotos im Unterrichts-
und Verwaltungstrakt zu den üblichen Bürozeiten.
Zumeist portraitierte Kumpf die Musiker in voller Aktion, gestellte
Aufnahmen gibt es kaum. Ein einmaliges Motiv gelang Hans Kumpf
beispielsweise mit dem Pianisten Keith Jarrett „oben ohne“. Klarinettist
Kumpf trat nämlich 1976 im gleichen Konzert des Deutschen Jazzfestivals
in der Frankfurter Jahrhunderthalle Hoechst auf und hatte so keine
Schwierigkeiten, den sensiblen Tastenmann beim Soundcheck auf Zelluloid
zu bannen.
Besonders stimmungsvolle Bilder gelangen dem damals 16-jährigen Hans
Kumpf, als er den Posaunisten Albert Mangelsdorff Anfang 1968 in der dem
Goetheinstitut benachbarten Hospitalkirche ablichtete.
Kumpfs Musikerfotos wurden bereits in zahlreichen Zeitschriften,
Büchern, Zeitungen, im Fernsehen, im Internet und auf Platten
veröffentlicht. |