Bill Wyman, länger als drei Jahrzehnte Bassist der populären
Rock-Band „Rolling Stones“, erhält in diesem Jahr den „Blues-Louis“,
den Preis des „Internationalen Lahnsteiner Blues-Festivals“. Als
Bassist der Rolling Stones habe Bill Wyman den Blues auch solchen
Fans nahegebracht, die gar nicht wussten, wie ihnen geschah, heißt
es in der Begründung des Veranstalters „Lahnsteiner Musikszene“.
Außerdem habe er als multimedialer Publizist und Chronist die
Geschichte der Rolling Stones umfassend dokumentiert, die
historischen Wurzeln der Rockmusik im Blues anschaulich vermittelt
und darüber hinaus in seinem Band-Projekt „Bill Wymans Rhythm Kings“
eine auf Alexis Korner zurückreichende Tradition des Brit-Blues in
die Gegenwart transportiert. Bill Wyman wird am 24. Oktober 73 Jahre
als.
Zuvor wird er beim Lahnsteiner Blues-Festival am 26. September, 19
Uhr, zusammen mit dem Gitarristen Albert Lee, dem Hammond-Organisten
Georgie Frame und anderen Rhythm-Kings auf der Bühne stehen, nachdem
er zuvor den Blues-Louis entgegengenommen hat. Neben diesen
britischen Stars werden auch die Gruppen um den Jimi-Hendrix-Enkel
Oli Brown und den Boogie-Pianisten Mike Sanchez sowie die
Blues-Sängerin Inga Rumpf, Pianist Abi Wallenstein und
Mundharmonika-Virtuose Steve Baker dem legendären Alexis Korner ihre
Referenz erweisen.
In den vergangenen Jahren wurden unter anderem Bill Ramsey, Klaus
Doldinger, Inga Rumpf, Joy Fleming und Fritz Rau für ihre Verdienste
um den Blues mit dem „Blues-Louis“ geehrt. (Infos:
www.lahnsteiner-bluesfestival.de)
Klaus Mümpfer