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Guten Tag!
Vielen Dank, dass Sie uns angeklickt haben. Hier erfahren Sie alles über uns, die nächsten Auftritte, Sie finden ein Fotoalbum und eine Seite
über unsere Jubiläen.
Außerdem gibt es viele interessante Linktipps, Sie finden Informationen über die Geschichte
des ehemaligen Jazzclubs Zoom15, der im März 1972 abbrannte und auf der Harmonien-Seite können Sie Harmonien von über 570 Stücken und etliche Liedtexte im Word- und PDF-Format herunterladen. Wenn Sie
sich kurze Musikausschnitte anhören wollen, klicken Sie mp3 an.
Haben Sie Anregungen, Kritik zu unserer Homepage beizusteuern oder möchten Sie sonst etwas
loswerden, schicken Sie doch einfach eine Nachricht
oder tragen Sie sich ins Gästebuch/Forum ein.
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| Information
Die Band trat
erstmals 1969 im Jazzstudio Nürnberg auf. In der Besetzung mit Kamm und Kazoo, Waschbrett, Jug, Banjo und Klavier wurde
gejazzt, was die "Instrumente" hergaben.
Im Anschluss daran
boten sich der Gruppe Gelegenheiten zu Auftritten in Nürnberg und der näheren und weiteren Umgebung. Mit der Zeit
kamen Gigs in Münchens Jazzkneipen ebenso dazu, wie ein Gastspiel bei der Kieler Woche. Mehrmals wechselte die
Besetzung. Drei Gründungsmitlieder sind nach wie vor dabei und zwei weitere seit ca. 20/30 Jahren.
Ein Infotext, erstellt für einen Auftritt im Jazzstudio
Nürnberg in den 1980er Jahren, hat auch heute durchaus noch seine Gültigkeit:
"Im Jahre 1965
gründeten einige Jazzbegeisterte in Hersbruck den Zoom 15-Jazzkeller. Doch nur
Inventar hinunter zu schleppen und alte Platten aus den 20er Jahren zu hören,
füllte sie doch nicht aus. Angespornt von den ersten Live-Auftritten traditioneller Bands, beschlossen sie selber auch Musik zu
machen.
Allerdings beherrschten
nur zwei dieser jungen Leute ein Instrument (Gitarre). So machte man aus der Not eine Tugend und orientierte sich an den
Jug-Bands der 20er Jahre. Zwei besorgten sich Kamm und Kazoo, einer ein altes Waschbrett, einer töpferte sich einen Krug
und ein Gitarrist kaufte sich billigst ein Hinterwäldler-Banjo. Dann wurde
eineinhalb Jahre geübt.
Nach einigen
Testauftritten in Hersbruck und der endgültigen Namensgebung entschloß man
sich im Herbst '68 öffentlich aufzutreten. Kein Wunder, daß der erste
Auftrittsort das Nürnberger Jazz-Studio war. Dieses Engagement war ein großer Erfolg auch weitere
Gelegenheiten in Nürnberger Kneipen und bald im Umland. Die Musik war in erster
Linie lustiger Natur, obwohl immer diverse Blues-Stücke zum Vortrag kamen. Und man scheute sich nicht, alte Schlager und
fränkisches Liedgut zu verjazzen, was besonders auf allerlei
Feierlichkeiten und Festivitäten gut ankam. Oft wurde spontan und ohne Gage
gejazzt, meist für Bier und Leberwurstbrote. Bald war ganz Franken im
Jug-Band-Fieber.
Da der Jug-Bläser für Jahre als Entwicklungshelfer nach Afrika ging und der Ersatzbläser weit
entfernt studierte, wurde der Jug durch ein gewaltiges Sousaphon ersetzt. Mittlerweile
hatte sich ein versierter Pianist dazugesellt.
Mitte der siebziger Jahre
begannen die ersten Tourneen in den Norden der Republik und nach Österreich. In allerlei möglichen und
unmöglichen Etablissements erschallte der Jazz, der sich mittlerweile etwas vom skiffleartigen zum New
Orleans-Jazz gewandelt hatte. Auch das verjazzte Volks- und Schlagerlied wurde
zugunsten alter Kompositionen aufgegeben. Sehr wichtig wurde dann der Tub-Bass, der zu
der Band stieß und schließlich der bekannte Nürnberger Allround-Musiker Mitch Sauer, der das Sousaphon mit
Helikon und Baß-Saxophon ablöste.
In dieser Besetzung
spielt die Band auch
heute noch ungebrochen vital, zwar nicht mehr so oft und gar nicht mehr schräg, aber zur Freude aller Fans mit dem alten
Grundsatz:
Lieber flotten Jazz als
flotten Otto!"
Die Band spielt unterschiedlichste Stilrichtungen vom
frühen New Orleans Jazz mit Jug und Banjo oder Chicago Jazz mit Basssaxofon bis zum Swing mit Gitarre und
Kontrabass
Seit etwa zwei Jahren existiert unsere fünfköpfige
Swingformation "The Old Swing Boys". Sie besteht aus zwei Saxofonen/Klarinette, Gitarre, Schlagzeug und Kontrabass.
Geblieben ist auch nach mehr
als 40 Jahren die unbändige Spielfreude und der Spaß an Arrangements und spontanen Einfällen, die oft
während der Auftritte
entstehen und bei den Zuhörern immer für ausgelassene Stimmung sorgen.
Pressetext zum
Herunterladen: Infotext, Kritik
(HZ)
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*Red McKenzie
(William M.), geb. 14.10.1907 in St. Louis, Missouri, gest. 07.02.1948 in New York war ursprünglich
Jockey. Spielte selbst Kazoo (blue blowing) und sang, konnte kein Instrument. Seine Gruppe The Mound City Blue
Blowersbestand aus McK., Dick Slevin (kazoo) und Jack
Bland (bjo); 1924 kam Eddie Lang (g) hinzu während einer England-Tournee. Platten nahm die Gruppe ab 1923 auf. Die
besten waren The Morning After Blues, Happy Children Blues, What Do I Care, What Somebody Said. Ab 1927 wurde die Gruppe um
einige bekannte Musiker wie z.B. Jack Teagarden, Pops Foster, Glenn Miller, Hawkins, Pee Wee Russell erweitert. Bekannteste
Titel Tailspin Blues, Hello Lola, One Hour. McK. leitete 1927 zusammen mit Eddie Condon Einspielungen (McKenzie-Condon
Chicagoans). In den dreißiger Jahren sang er bei Paul Whiteman und leitete eine Big Band in New York (nach Mosaik
Jazzlexikon, 1966, Hamburg).
Werner Burkhardt
schreibt in J.E. Berendt "Die Story des Jazz": "Ein Jockey
tauchte da plötzlich in Chicago auf; wohlgemerkt: kein Diskjockey, sondern ein richtiger, der auf einem Pferd ritt.
Ein richtiges Instrument hat er nie erlernt. Er konnte etwas singen und sehr schön auf dem Kamm blasen, und wenn er in
ein Geschäft ging, um sich einen Koffer zu kaufen, dann wollte er nicht verreisen, sondern eine neue Band
gründen. Er war nun einmal fixiert auf den Sound, der entsteht, wenn man mit allerlei Stöckchen auf einen
leeren Koffer haut, und nicht selten entging er nur mit Mühe der Einweisung in eine geschlossene Anstalt,
denn die Verkäufer der Lederwarengeschäfte waren doch recht
verstört, wenn der Kunde sich einen Koffer nach dem anderen vorlegen ließ, nur um draufzuklopfen
um Klang und Tonhöhe zu überprüfen. Doch hat
dieser Red McKenzie sich große Verdienste um den Jazz erworben; zwar nicht als Musikant, doch als eine Art Manager,
der ständig neue Gruppen um sich sammelte, Jobs aufriss, Kontakte zu Schallplattenfirmen knüpfte und
Aufnahmesitzungen in den Studios besorgte und überwachte."
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Michael Sauer: Sopransaxophon, Klarinette, Gesang,
Kämme, Kazoo, Jug, Basssaxophon
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Jörg Gründer: Kämme, Gesang, Jug
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Michael Gölling: Kämme, Kazoo, Gesang
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Georg Haselbek: Piano,
Saxophone
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Harald Thiel: Tenorbanjo, Tenorgitarre
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Konrad Grasser: Tuba,
Kontrabass
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Adam Meyer:Waschbrett, Schlagzeug
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22.01.2012
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